Verstehen Sie
Zusatzstoffe besser
Wir informieren Sie über die Auswirkungen und die Rolle von Zusatzstoffen (Sodium Nitrite, Mononatriumglutamat in Fertigprodukten. Erfahren Sie die positiven und negativen Aspekte der Inhaltsstoffe in Ihrer Nahrung.
Informationsquelle
Wir klären auf, wo sodium nitrite und Mononatriumglutamat in Fertigprodukten enthalten sind.
Entdecken Sie sowohl positive als auch negative Informationen.
Verstehen Sie, wie diese Inhaltsstoffe Ihre Gesundheit beeinflussen können.


Mononatriumglutamat
Über Mononatriumglutamat
E621 Mononatriumglutamat (MSG) ist das Natriumsalz der Glutaminsäure, einer Aminosäure, die in vielen natürlichen wie künstlichen Lebensmitteln vorkommt. Das gibt dann den typischen Geschmack Umami und ist somit ein Geschmacksverstärker.¹
Das Wort Umami stammt aus Japan und bedeutet würzig und herzhaft. In Asien wird das Glutamat sehr viel benutzt, vor allem in der chinesischen Küche.²
Was macht der Stoff in den Produkten?
MSG wirkt auf unsere Geschmacksrezeptoren und verstärkt den Umami-Geschmack, ist also ein sogenannter Geschmacksverstärker. Es macht das Essen intensiver und leckerer, und so gibt es ein Signal an unser Gehirn, dass es lecker ist.³
In welchem Lebensmittel steckt mononatriumglutamat drin?
MSG wird vor allem in würzigen Nahrungsmitteln verwendet. Es gibt tausende künstliche Lebensmittel, wo MSG drin steckt, wie z. B. Chips, Fertigsaucen, Instant-Suppen, Wurst, frittierte Snacks, asiatische Gewürzmittel, Pizza, Reiswaffeln oder Tacos.
Es steckt auch in natürlichen Lebensmitteln vor, wie z. B. Tomaten, Käse, Fleisch, Erbsen, Pilze, Mais, Parmesan oder Algen.³
Wie können wir sie vermeiden
Um es wirklich zu vermeiden, müsste man jede Etikette durchlesen, was draufsteht, und darauf achten, dass E621 nicht enthalten ist. Um es ganz zu vermeiden, wäre es natürlich am besten, wenn man sich gar nicht von solchen Sachen ernähren würde und nur natürliche Lebensmittel zu sich nehmen würde.⁴
In der heutigen Zeit ist sehr vieles künstlich gemacht und es ist deswegen auch schwieriger, sich komplett nur aus natürlichen Sachen zu ernähren.
Positiv & Negativ
In moderaten Mengen gilt MSG als sicher, was von internationalen Behörden und der WHO bestätigt wurde. Es wird aber empfohlen, dass man maximal 30 Milligramm pro Kilo Körpergewicht zu sich nimmt.⁵
Ein halbes Gramm E621 können die meisten Menschen also problemlos vertragen. Wenn man jedoch 3–4 Gramm pro Tag zu sich nimmt, kann es zu bemerkbaren Beschwerden kommen. Hier sind ein paar Beispiele, die vorkommen könnten:
- Schwindelgefühl
- Ohnmacht
- Migräne
- Übelkeit
- Durchfall
- Bauchschmerzen
- Bluthochdruck
- Schlaflosigkeit
- Muskelschwäche
- Asthmapatienten können Atmungsprobleme bekommen
- Schmerzhaftes oder drückendes Gefühl auf der Brust.⁶
Lebensmittel ohne MSG würden sehr langweilig schmecken, deswegen macht man es auch rein, damit wir es viel leckerer finden, da Umami auf unsere Geschmacksrezeptoren wirkt.
Sodium Nitrite
Über Sodium Nitrite
Nitritsalze sind ein wichtiger Bestandteil vieler industrieller Prozesse, wobei Natriumnitrit das bedeutendste davon ist. Es ist eine Vorstufe für mehrere organische Verbindungen, die in Pestiziden, Farbstoffen und Arzneimitteln verwendet werden. Die Verbindung ist vor allem für ihre Verwendung als Zusatzstoff in verarbeiteten Fleisch- und Fischprodukten bekannt, wird aber auch in großem Umfang in der Metallurgie und Pharmazie eingesetzt.¹
Sodium Nitrite ist eine Verbindung, die zur Gruppe der Salze gehört.
Was macht der Stoff in den Produkten?
Natriumnitrit und Natriumnitrat sind Chemikalien, die von Herstellern zu verarbeiteten oder Fleischprodukten wie Feinkostfleisch, Hot Dogs, Trockenfleisch, Würstchen und Speck hinzugefügt werden.
Diese Lebensmittelzusatzstoffe werden aus verschiedenen Gründen verwendet: um Farbe oder Glanz hinzuzufügen, künstliche Aromen zu stabilisieren und die Haltbarkeit zu verlängern.²
In welchem Lebensmittel steckt Sodium Nitrite drin?
Nitrate und Nitrite kommen auch in Gemüsesorten wie Sellerie und Spinat sowie als Verunreinigungen im Leitungswasser vor.³
Es kommt meistens in Fleisch- und Fischprodukten vor.
Wie können wir sie vermeiden?
Man sollte auf die Etiketten achten und prüfen, ob Sodium Nitrite enthalten ist. Generell empfiehlt es sich, weniger Fertigprodukte zu konsumieren. Da Sodium Nitrite auch ein natürlicher Zusatzstoff sein kann, ist es nicht immer vollständig zu vermeiden, wichtig ist vor allem, dass man nicht zu viel davon aufnimmt.
Positiv & Negativ
Positiv: Der menschliche Körper benötigt Nitrate und Nitrite. Diese Zusatzstoffe erfüllen eine wichtige Körperfunktion. Ihr Körper baut Nitrate zu Nitriten ab, die er dann entweder in Stickstoffmonoxid oder Nitrosamine umwandelt.
Der Großteil unserer Nitrate und Nitrite stammt natürlicherweise aus Gemüse. Tatsächlich stammen etwa 85 % der Nitrate und Nitrite in unserer Ernährung aus Gemüse.
- Stickstoffmonoxid schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- Es senkt den Blutdruck.
- Es verbessert die Durchblutung.³
Negativ: Nitrate sind ein natürlicher Teil jeder normalen Ernährung. Einige Untersuchungen deuten jedoch darauf hin, dass hohe Konzentrationen Probleme wie Darmkrebs verursachen können. Andere Krankheiten wie Leukämie, Lymphom, Herzerkrankungen und Eierstock-, Magen-, Speiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen- und Schilddrüsenkrebs können mit einem übermäßigen Verzehr von Natriumnitrat in Verbindung gebracht werden.
Nach Angaben der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) sollte Ihre tägliche Aufnahme von Natriumnitrat nicht mehr als 3,7 Milligramm pro Kilo Körpergewicht betragen. So sollte beispielsweise eine Person, die 68 kg wiegt, nicht mehr als 0,25 Gramm Natriumnitrat pro Tag konsumieren. Da die Menge dieser Konservierungsstoffe jedoch nicht auf Lebensmitteletiketten aufgeführt ist, ist es schwierig zu wissen, wie viel Sie täglich zu sich nehmen.⁴